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Leistungen der Dermapraxis

 
Das Fachgebiet der Dermatologie und Venerologie umfasst die Erkennung, Behandlung, Prävention und Rehabilitation aller Krankheiten der Haut, der Hautanhangsgebilde, der hautnahen Schleimhäute, des subcutanen Fettgewebes und der Lymphknoten, einschließlich der pädiatrischen und geriatrischen Hautkrankheiten, der peripheren Angiopathien und der chronischen Veneninsuffizienz, sowie der sexuell übertragbaren Krankheiten.

Die Dermatologie ist ein umfassendes Fach mit Berührung zu fast allen anderen Disziplinen der Medizin. Hauptaufgabe des Dermatologen ist die klinische Erkennung von Krankheiten der Haut bzw. von Systemkrankheiten mit Hautsymptomen. Wesentliche Hilfsmittel hiezu sind labor- und gerätediagnostische Techniken, insbesondere Dermatohistopathologie und Allergologie. Die Venerologie bildet aus Gründen der historischen Entwicklung mit der Dermatologie ein Doppelfach. Dieses setzt sich aus mehreren Unterfächern zusammen, deren wichtigste die operative Dermatologie und die Phlebologie sind.
  • Klinische Diagnostik von Hautkrankheiten
  • Manuelle, physikalische und mikroskopische Diagnostik
  • Immunologische und allergologische Diagnostik
  • Mikrobiologische Diagnostik
  • Lokale und systemische Pharmakotherapie
  • Magistrale Rezeptur
  • Operative Dermatologie
  • Phototherapie, Photochemotherapie
  • Spezialverbände
  • Allergologie
  • Dermatologische Berufskrankheiten
  • Dermatologische Onkologie
  • Sexuell übertragbare Krankheiten inkl. HIV-Infektion
  • Pädiatrische und geriatrische Dermatologie
  • Erbkrankheiten der Haut
  • Wundheilung und Wundheilungsstörungen
  • Dermatologische Kosmetik
  • Vorsorgemedizin

 

Die häufigsten und wichtigsten Hautkrankheiten


Die Krankheiten der Haut sind sprichwörtlich vielfältig und häufig. Manche davon sind zwar medizinisch nicht bedrohlich, sind aber eine erhebliche Belastung für den Betroffenen. Andere Krankheiten sind schwer, z.B. akute Intoleranzreaktionen wie Anaphylaxien oder die toxische epidermale Nekrolyse, oder wie Systemkrankheiten mit Hautbefall (Kollagenosen, Sarkoidose). Manche Neoplasien der Haut, z.B. das Melanom, zählen zu den aggressivsten Tumoren des Menschen.
 

Diagnose

 

Häufigkeit

Ekzeme   jeder mind. 1x im Leben
Mykosen   fast jeder mind. 1x im Leben
Pyodermien   fast jeder mind. 1x im Leben
Herpes simplex   75% mind. 1x im Leben
Akute UV-Reaktionen   75% mind. 1x im Leben
Urtikaria   jeder zweite mind. 1x im Leben
Seborrhoische Warzen   fast jeder über 50a
Exsiccosis cutis   jeder zweite über 50a
Akne vulgaris   fast jeder, zumindest in milder Form
Psoriasis vulgaris   Prävalenz ca. 4%
Basaliom   ca. 4 / 1000 / Jahr
Plattenepithel-Carcinom   ca. 1 / 1000 / Jahr
Melanom   ca. 25 / 100 000 / Jahr

 

Allergologie

Viele Krankheitsbilder der Haut fallen unter die Kategorie der „Intoleranzreaktionen“. Deren allergologische Abklärung nimmt daher einen wichtigen Platz in der dermatologischen Tätigkeit ein. Berufsdermatosen (meist Berufsekzeme) betragen bis zu 30% der Berufskrankheiten.

Krankheitsbilder

  • Allergisches und toxisches Kontaktekzem
  • Photoallergisches Ekzem
  • Berufsdermatosen
  • Atopie-Syndrom (Neurodermitis, allergische Rhinitis, Asthma bronchiale und Konjunktivitis)
  • Urtikaria
  • Insektengiftallergie
  • Nahrungsmittelallergie
  • Arzneimittelexantheme

Diagnostik

  • Anamnese
  • In vivo-Verfahren: Epikutantestung, Pricktestung
  • In vitro-Verfahren: Gesamt IgE im Serum, Allergenspezifisches IgE im Serum (RAST)

Therapie

  • Karenzmaßnahmen und Alternativen, z.B. bei Kosmetika- oder Medikamentenallergie
  • Kausale Behandlung: Immuntherapie
  • Symptomatische Therapie, topisch/systemisch
  • Diätberatung

Prophylaxe

  • Präventivstrategien bei atopischer Disposition
  • Berufswahl und Schutzmaßnahmen
  • Hautpflege und Gesundheitserziehung
  • Allergiepaß

 

Operative Dermatologie

Historisch hat sich die Dermatologie sowohl aus der Inneren Medizin als auch aus der Chirurgie entwickelt. Auch heute sind der konservative und der operative Teil der Dermatologie gleich bedeutend und gleich umfangreich.

  • Biopsien zur Diagnose und Therapiesicherung
  • Excision gutartiger und bösartiger Tumoren, Narben, Zysten, angeborener Fehlbildungen etc.
  • Deckung von Defekten mittels freier Transplantate und lokalen Lappenplastiken
  • Versorgung von Wunden
  • Debridement von Nekrosen (z.B. diabetischer Fuß)
  • Spaltung von Abszessen
  • Operationen am Nagelorgan
  • Elektrochirurgie
  • Kryotherapie
  • Laserbehandlung
  • Cürretage
  • Hautfräsung

 

Dermatologische Onkologie

 
Die Haut hat unter allen Organen die höchste Inzidenz und Vielfalt von Tumoren, manche davon von hoher Malignität. Viele Tumoren der Haut werden durch UV-Licht-Exposition ausgelöst. Gerade bei diesen ist in den letzten Jahrzehnten ein enormer Anstieg der Häufigkeit zu verzeichnen (z.B. Verdopplung der Melanome alle 10-15 Jahre). Die Dermatologen haben weltweit (und auch in Österreich) durch Aufklärungskampagnen („Sonne ohne Reue“) bewirkt, dass z.B. das Melanom heute in früheren günstigeren Stadien diagnostiziert und behandelt wird. Die dermatologische Onkologie ist ein zentrales Wirkungsfeld der Dermatologie.

 

Die wichtigsten malignen Hauttumoren

  • Melanom
  • Plattenepithelcarcinom
  • Plattenepithelcarcinom in situ (Präcancerosen): Aktinische Keratose, Mb. Bowen
  • Basaliom
  • Maligne Adnextumoren
  • T-Zell-Lymphome, insbesondere Mycosis fungoides
  • B-Zell-Lymphome
  • Angiosarkome, Kaposi-Sarkom
  • Maligne Bindegewebstumoren
  • Merkelzellkarzinom
 

Diagnostik

 
  • Klinische Diagnostik
  • Auflichtmikroskopie zur klinischen Muttermal- und Melanomdiagnostik (Früherkennung)
  • Digitale und computergestützte Auflichtmikroskopie, Muttermal-Dokumentation
  • Histopathologische Diagnostik

Therapie

  • Operative Behandlung des Primärtumors (Excision mit primären Verschluß oder plastischer Deckung)
  • Präcancerosen: Excision, Kryotherapie, Cürretage
  • Excision – plastisch chirurgischer Defektverschluß

Nachbetreuung

 
  • Klinische Kontrolluntersuchungen (Rezidive, Metastasen, Zweitmalignome)
  • Laborbefunde und bildgebende Verfahren
  • Begleitende psychoonkologische Betreuung

 

Photobiologische Leistungen

Die Lichtbehandlung zählt zu den ältesten physikalischen Therapieformen der Dermatologie. Seit der Einführung der oralen Photochemotherapie hat sie einen dramatischen Aufschwung genommen und zählt zu den wichtigsten Behandlungsformen unseres Fachs.

Die UVA-Phototherapie ist eine Bestrahlungsbehandlung der Haut mit langwelligem ultraviolettem Licht, ähnlich einer Solarium-Bestrahlung. Krankheiten, welche mit gutem Erfolg einer UVA-Phototherapie zugeführt werden können, sind z.B. Atopisches Ekzem oder „Neurodermitis“, Sklerodermie, Granuloma anulare, Graft vs Host-Erkrankung, Parapsoriasis oder kutanes T-Zell-Lymphom.

Die UVB-Phototherapie ist eine Bestrahlungsbehandlung der Haut mit kurzwelligem ultraviolettem Licht, ähnlich einer Sonnenlichtbestrahlung. Bei der heutzutage häufigeren Schmalband-UVB-Therapie wird lediglich der längerwellige Anteil des UVB-Lichtes angewandt, welcher von der Qualität her vergleichbar mit dem Sonnenlicht am Toten Meer ist. Krankheiten, welche gut mit einer UVB-Phototherapie behandelt werden können, sind z.B. Schuppenflechte, Ekzeme (Atopisches Ekzem oder „Neurodermitis“, seborrhoisches Ekzem), Vorbeugung einer polymorphen Lichterkrankung, Vitiligo, Juckreiz und viele andere.

  • Phototherapie (UVA, UVB 311nm)
  • Photochemotherapie (orale PUVA, Creme PUVA)

 

Phlebologie

 
Venenkrankheiten sind ein Massenleiden. Ungefähr 50% der erwachsenen Bevölkerung haben Krampfadern, ca. 15% haben Symptome der chronischen Veneninsuffizienz. Die tiefe Beinvenenthrombose ist eine häufige und schwerwiegende Krankheit – 50% der 60-Jährigen haben eine solche, klinisch stumm oder symptomatisch, durchgemacht. Venöse Ulcera cruris sind nicht nur für die Betroffenen eine schwere Belastung, sondern auch ein bedeutender Kostenfaktor des Gesundheitssystems.
 

Diagnostik

  •   Klinische Untersuchung

Therapie

  • Verordnung von geeigneten Kompressionstrümpfen
  • Kompressionsverbände bei Ulcus cruris venosum, Lymphödem, Thrombophlebitis und tiefer Venenthrombose
  • Sklerosierung von Varizen (Seitenastvarizen, Retikulärvarizen, Besenreiser)

 

Diagnostik und Therapie von „Sexually transmitted diseases“ (STD) und HIV-assoziierten Erkrankungen

 
Nach dem kontinuierlichen Rückgang der Geschlechtskrankheiten seit der Nachkriegsperiode steigt die Inzidenz in manchen Ländern (z.B.. den Oststaaten) wieder erheblich an. In der westlichen Welt werden die klassischen Geschlechtskrankheiten (Syphilis, Gonorrhoe, Ulcus molle, Lymphogranuloma venerum, Granuloma inguinale) weit von den übrigen, durch Geschlechtsverkehr übertragenen Krankheiten übertroffen („Sexually transmitted diseases“: Herpes genitalis, Chlamydieninfektion, Condylomata accuminata u.a.).  Auch AIDS ist eine sexuell übertragbare Krankheit. Die AIDS-Pandemie hat die Venerologie schlagartig in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zurückgeholt und auch das Arbeitsfeld des Dermatologen entscheidend verändert.
 

Diagnostik

  • Klinische Untersuchung: Inspektion des äußeren Genitalbereichs, der gesamten Haut und der hautnahen Schleimhäute, Erhebung des Lymphknotenstatus

Therapie

  • Beratung
  • „Contact tracing“
  • Partnerberatung, Partnerbehandlung
  • Spezifische medikamentöse Behandlung
  • Allfällige operative Behandlung (z.B. Genitalwarzen)
  • Klinische und serologische Nachuntersuchung
  • Bei HIV-Infektionen: Begleitende Betreuung

 
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